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Monreale

Noahkapitell

Mit dem Rückgang der Sintflut und dem Verlassen der Arche setzt die Darstellung der Ereignisse aus dem Leben des ersten Erzvaters und Patriarchen Noah ein. Auf der schmalen Westflanke des Kapitells opfert Noah zum Dank ein Lamm; der Regenbogen und die Manus Dei darüber besiegeln seinen Bund mit Gott. Auf der nächsten Seite machen sich die Söhne Noahs auf den Weg in den Weinberg und arbeiten zusammen mit dem Vater, der die Trauben preßt, an den Reben. Die östliche Schmalseite zeigt Noah betrunken vor seinen Söhnen, die der jüngste von ihnen, Ham, herbeigerufen hatte, um den Vater zu verspotten. Die beiden Brüder Sem und Japhet hingegen bedecken schamhaft die Blöße des Vaters. Danach verflucht Noah Ham und dessen Nachkommen Kanaan. Die letzte Szene des Kapitells zeigt den Turmbau zu Babel, der bis in den Himmel reichen sollte und damit als Ausdruck menschlicher Anmaßung und Hochmut von Gott durch die Babylonische Sprachverwirrung bestraft wurde und die Verstreuung der Menschen zur Folge hatte. Mit besonderer Sorgfalt und großem Detailreichtum sind die Opferszene, die Winzer im Weinberg und die Handwerker zu Babel mit Werkzeug ausgestattet und dargestellt. Eigenschaften, die eventuell auf die vor allem in Elfenbein gearbeiteten, seit dem. 11. Jahrhundert nachweisbaren Darstellungen zurückgehen könnten.


Noah opfert nach der Sintflut ein Lamm

Arbeit im Weinberg und Noah keltert den Wein

Trunkenheit Noahs

Trunkenheit Noahs, Noah verflucht Ham und dessen Nachkommen sowie Turmbau zu Babel

Noah verflucht seinen Sohn Ham und dessen Nachkommen sowie Turmbau zu Babel

Noahs Opfer nach der Sintflut

Noah verflucht seinen Sohn Ham und dessen Nachkommen

Arbeit im Weinberg

Arbeiter in Babel




© KHI in Florenz | 19.06.2021 05:32:20