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Hilde Lotz-Bauer

Tribolo

Niccolò Pericoli, Tribolo genannt, Bildhauer und Architekt (1500-1550), erhielt 1538 von Cosimo de' Medici den Auftrag zur Realisierung der Gartenanlage in der Villa Castello (nach 1545 beendet). Von dem geplanten, überreichen Programm, von dem die beiden Brunnen erhalten sind, ist Vasaris Bericht zufolge wegen anderweitiger Tätigkeiten Tribolos nur ein kleiner Teil zur Ausführung gekommen. Der Herkulesbrunnen steht heute noch auf der Hauptachse des Gartens hinter dem Schloss und trägt die später von Bartolomeo Ammannati nachgearbeitete Bronzegruppe des Herkules mit Anteus, die nach Kriegbaum dennoch in einem gewissen Zusammenhang mit der von Tribolo geplanten stehen muss. Der kleinere Brunnen dieser Anlage, die Fontana di Fiorentia, befindet sich heute in der Villa della Petraia. Die Grotta degli animali stellt innerhalb dieser Gartenanlage ein suggestives Grottenimitat in Florentiner Tradition dar. Die Tierfiguren oberhalb des Brunnenbeckens sind Elemente eines Wasserspiels. Kriegbaum bemühte sich um die Zuschreibung jedes einzelnen Elements der Anlage an Tribolo bzw. Pierino da Vinci oder Giambologna. Die Fotografien von Hilde Lotz-Bauer spiegeln die Arbeit des Kunsthistorikers.


Der Herkulesbrunnen

Der Putto auf der Brunnenschale

Fiorentia-Brunnen

Die Grotta degli animali

Ausblick aus der Grotte

Der Tierbrunnen in der Grotte




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Der Herkulesbrunnen

© KHI in Florenz | 10.12.2019 17:19:40