font-awesome-load
material-design-icons-load

Hilde Lotz-Bauer

Kirchen

Die Ausstattung des Florentiner Baptisterium wurde von der traditionsreichen Tuchhändlerzunft in Auftrag gegeben (südliche Bronzetür: Andrea Pisano, 1336; nördliches Bronzeportal: Lorenzo Ghiberti, Fertigstellung 1424; Paradiestür: Lorenzo Ghiberti, Fertigstellung 1452). Die geometrische Inkrustation aus weißem und grünem Marmor umschließt das gesamte Bauwerk. An Dekor und Bauplastik kann der Übergang von der so genannten Protorenaissance über die Gotik zur Frührenaissance abgelesen werden. Die Domkuppel, das 1436 vollendete Meisterwerk Filippo Brunelleschis, prägt neben dem Baptisterium und dem Campanile von Giotto das Stadtbild von Florenz. Vom Giotto-Turm aus fotografierte Lotz-Bauer die mächtige Kuppel wie auch die Hügellandschaft von Fiesole und Settignano. Hinter der Fassade von Santo Spirito aus dem 18. Jahrhundert lässt sich kaum die von Filippo Brunelleschi 1444 errichtete Kirche vermuten. Mit San Lorenzo (ab 1421) hatte Brunelleschi bereits mit einer dreischiffigen Kirchenanlage experimentiert. In Santo Spirito geht er in der Vereinheitlichung des Raumes noch weiter. Fast 40 Jahre später errichtete Giuliano da Sangallo die Sakristei auf einem achteckigen Grundriss. Die Doppelpilaster der Wandgliederung sind jeder tektonischen Funktion enthoben und rein dekorativ in Pietra serena gehalten.


Das Baptisterium von Südosten

Das Baptisterium von Nordwesten

Die Apsis des Baptisteriums

Das Nordportal des Baptisteriums

Die Kuppel von Santa Maria del Fiore

Der Dom von Süden

Die Kuppel auf dem Chor

Die Kuppel vom Campanile aus gesehen

Piazza Santo Spirito

Ostfassade von Santo Spirito

Die Vierung von Santo Spirito

Rechtes Seitenschiff in Santo Spirito

Rechtes Querschiff in Santo Spirito

Linkes Seitenschiff in Santo Spirito

Die Sakristei in Santo Spirito




© KHI in Florenz | 20.11.2019 03:45:21