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Hilde Lotz-Bauer

Urbanistik

Die Florentiner Stadtmauer wurde mehrfach erweitert. Städteplanerische Erneuerungen wurden im 13. und 14. Jahrhundert durch Arnolfo di Cambio, Giotto und Andrea Pisano ausgeführt. Die Stadtmauer war nicht nur aus Verteidigungsgründen wichtig, sondern auch in Hinblick auf die Handelstradition der Florentiner, die eine klare Trennung zwischen Land und Stadt sowie gute Verkehrswege erforderte. So wurde der Ausbau von Straßen, Brücken, Stadtmauer und Zolltürmen an den bedeutendsten Stadttoren auch unter der Herrschaft der Medici durch namhafte Architekten weiter betrieben. Als Florenz 1865 bis 1871 zur Hauptstadt Italiens wurde, war dies der Anlass, die Mauer bis auf wenige, noch heute erhaltene Stadttore abzutragen. Auf der südlichen Arnoseite ist das alte Mauerwerk mit den Toren San Frediano, San Miniato, San Giorgio, Porta Romana und San Niccolò in seinem Wehrcharakter gut erhalten. Die engen Gassen und steil ansteigenden Wege in die Hügellandschaft hinter den Stadttoren stellten für Hilde Lotz-Bauer interessante fotografische Motive dar.




© KHI in Florenz | 24.09.2020 01:54:28