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Hilde Lotz-Bauer

Brücken

Die berühmteste und älteste Brücke von Florenz ist der Ponte Vecchio, der bereits in römischer Zeit existierte und 1345 durch einen Neubau ersetzt wurde. Die Geschäfte, die sich noch heute auf den beiden Längsseiten öffnen, wurden von Herzog Ferdinand I. gegen Ende des 16. Jahrhunderts den Goldschmieden überlassen. Der Verlauf der Brücke wird durch den Corridoio Vasariano (1554) begleitet, der die Uffizien mit dem Palazzo Pitti verbindet und in der Brückenmitte durch drei Arkaden gestützt wird. Am Ende der Brücke zum Borgo San Jacopo hin war Vasari gezwungen, den Korridor mit mächtigem Stützwerk um die Torre Mannelli herumzuführen, da die Besitzer den Durchgang durch den Turm verhinderten. Der mittelalterliche Ponte Santa Trinita stürzte 1557 bei einem Hochwasser ein. Die Neuerrichtung durch Bartolomeo Ammannati 1567-70 ist eine baumeisterliche Hochleistung. Drei mächtige Brückenpfeiler stützen die flache, ellipsenförmige Wölbung der Bögen ab. Die „dynamische Fantasie der Architektur“, verband Kriegbaum mit einer Briefstelle, nach welcher es einen Entwurf von Michelangelo gegeben hätte. Dieser römische Entwurf sei wohl nach Florenz gekommen und von Ammannati berücksichtigt worden. 1608 stellte man anlässlich der Hochzeit von Cosimo II. mit Maria Magdalena von Österreich vier Statuen auf, die Allegorien der Jahreszeiten darstellten. Die Aufnahmen von Hilde Lotz-Bauer sind in diesem wie anderen Fällen auch deswegen so bedeutend, da die Brücke im zweiten Weltkrieg völlig zerstört und nach dem Krieg rekonstruiert wurde.


Corridoio Vasariano über dem Ponte Vecchio

Ponte Vecchio

Loggia des Ponte Vecchio

Die Stützpfeiler des Ponte Vecchio

Blick in Richtung Via de’ Bardi

Ponte S. Trinita in Richtung Borgo San Jacopo

Ponte S. Trinita

Ponte S. Trinita

Die Stadtmauer bei San Frediano




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Ponte S. Trinita

© KHI in Florenz | 15.12.2019 22:12:30