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Casa Zuccari

Lünetten

Beim Betreten des Saals steht der Besucher einem von zwei Liegefiguren flankierten gemalten Wappen gegenüber, das das Emblem mit dem Zuccari-Hut an der Fassade wiederholt. Die darunter liegende Lünette wird von einer Landschaftsvedute ausgefüllt, wie sie auch unterhalb des Scheinbogens auf der westlichen Wand zu sehen ist. Auf der Straßenseite flankieren zwei Lünettenfelder das Fenster mit dem Fresko eines schlafenden Silen mit ihn neckenden Satyrn und der Darstellung eines Bacchus mit Faunen. Oberhalb der Tür in der Bogenlaibung findet sich in Korrespondenz zum Zuccari-Hut das Familienwappen von Federico Zuccari und seiner Frau Francesca Genga, flankiert auch hier von zwei Liegefiguren. In der Lünette links ist eine Küchenszene dargestellt, in der zwei Bedienstete an einer Feuerstelle Essen zubereiten. Auf der rechten Seite der Lünette hat sich der Maler selbst dargestellt. Er sitzt mit seiner Frau zu Tisch. In einem Torbogen links des Tisches sitzen vermutlich drei Schüler, die sich mit Blick auf das sich im Bau befindliche Atelier im Zeichnen üben. Die Lünettendekoration zeichnet sich im Gegensatz zur Deckenmalerei durch große Lebendigkeit und durch die eindrückliche Selbstdarstellung des Hausherrn aus.


Zuccari-Emblem (Fotografen Rabatti & Domingie)

Zuccari-Emblem (Fotografen Rabatti & Domingie)

Selbstbildnis Federico Zuccaris (Fotograf Bacherini)

Küchenszene (Fotograf Bacherini)

Häusliche Szene (Fotograf Bacherini)

Silen und Bacchus (Fotografen Rabatti & Domingie)

Bacchus mit Satyrn (Fotograf Bacherini)

Scheinarchitektur (Fotografen Rabatti & Domingie)

Lünette mit gemaltem Bogen (Fotografen Rabatti & Domingie)

Jagdszene (Fotograf Bacherini)




© KHI in Florenz | 28.11.2020 14:22:47