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PHOTOGRAPHIE UND KATASTROPHE. Antonio Di Cecco im Dialog mit den Sammlungen der Photothek

antonio di cecco

Antonio Di Cecco wurde 1978 in Aquila geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet. Nach einem Bauingenieur- und Architekturstudium, das er mit einer Arbeit in Architektonischem Entwerfen abschloss, widmete er sich ganz der Landschafts- und Architekturfotografie. Dabei liegt sein Fokus auf der Analyse von Veränderungsprozessen, denen Orte unterworfen sind, und auf der Beziehung zwischen Mensch und Territorium, wobei ihn Gebirgsregionen besonders interessieren.

Seit 2015 arbeitet er im Projekt Storia dell’arte e catastrofi mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz zusammen. Innerhalb der interdisziplinären Forschungsgruppen L’Aquila as a Post-Catastrophic City (2015) und Topologie del terremoto: Emilia (2016) setzt er sich mit von Katastrophen gezeichneten Landschaften auseinander. Gemeinsam mit der Architektin Giovanna Ceniccola (Ph.D.) beschäftigt er sich derzeit in einem innovativen Projekt mit Formen des Wohnens in den Gebieten des mittelitalienischen Apennins, die in Zusammenhang mit den wichtigsten seismischen Ereignissen der letzten 50 Jahre stehen.

2013 erschien der Band In pieno vuoto. Uno sguardo sul territorio aquilano, hg. v. Benedetta Cestelli Guidi, mit Texten von Laura Moro (Peliti Associati, Rom).
Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen sowohl in Italien als auch international gezeigt.
Sein letztes Projekt Forme di Paesaggio. Lucania 2018, welches bereits im Italienischen Kulturinstitut in Hamburg gezeigt wurde, wird in den nächsten Monaten im Italienischen Kulturinstitut in München zu sehen sein (6.12.2018-22.02.2019).

In der Online-Ausstellung werden folgende fotografische Projekte Antonio Di Cecco‘s präsentiert: Fotografia e catastrofe: In pieno vuoto. Uno sguardo sul territorio aquilano (2009/2011); Topologie del terremoto: Emilia (2015/2016); Cartografie del tempo (seit 2015); Appennino sismico (seit 2016); Conseguenze dello spazio (seit 2018).




© KHI in Florenz | 25.02.2021 00:14:56